Urlaub im Epiros

Vom 21.05. – 04.06.2005

Teil 1

   

Diesmal hatte ich mir für meinen Urlaub in Griechenland den Epiros auf dem Festland ausgesucht. Diese Gegend wollte ich schon lange einmal besuchen. Meine Cousine Marlis wollte gern einmal mit mir nach Griechenland in Urlaub fahren. So buchte ich für uns beide das Hotel Rezi in Parga.

Die Reise begann mit unserem Abflug 17:05 Uhr ab dem Flughafen Leipzig-Halle. 21:10 Uhr landete unsere Maschine auf dem Flughafen von Korfu. Veronika und Uwe begrüßten uns auf dem Flughafen mit einem Glas Ouzo. Dann ging die Fahrt mit einem Taxi zum Fährhafen. Mit der Fähre „Nanti“ dauerte die Überfahrt zum Festland etwas mehr als 2 Stunden.

 

   
                                                                     
   

 

Im Hafen von Igoumenitsa empfing uns wieder ein Taxifahrer, der uns in einer rasanten Fahrt in unser Hotel nach Parga brachte. Gegen 1 Uhr waren wir dann endlich in unserem Zimmer des Hotels und haben noch bis 1:45 Uhr unsere Koffer ausgepackt.

 

   
 

       

  

 
   

 

Am nächsten Morgen weckte mich strahlender Sonnenschein und ich musste gleich die ersten Fotos vom Balkon machen. Vom Balkon des Hotel hat man einen wunderschönen Blick in Richtung Meer und Berge.

 

   
 

  

     

     

 
   

 

Das Hotel Rezi hat 29 Zimmer und 22 Studios, die um einen Pool gebaut wurden. Das Frühstück konnte man auf der überdachten Terrasse einnehmen.

Bis zur kleinen Badebucht Piso Krioneri geht man ca. 3 Minuten, zum Zentrum von Parga etwa 5 Minuten. Das Hotel Rezi liegt am Rande von Parga.

 

   
                          
   

 

Am ersten Tag begaben wir uns auf einen Rundgang durch Parga um die Umgebung etwas zu erkunden. Parga ist ein hübscher Ort mit einem Hafen der von bebauten Hängen eingerahmt ist. Mit einem Dotto machten wir gleich am ersten Tag unseren ersten Ausflug, eine Fahrt (ca. 6 km) über Anthousa bis zur Burgruine, die einst Ali Pascha gehörte.

 

   
   

 

 

          

          

 

          

          

 

 
      

Nach etwa zwei Stunden waren wir wieder zurück in Parga und unser Magen meldete sich. Mit einem sicheren Blick entdeckten wir die Taverne „Bacchos“ am Ende der Hafenpromenade. In dieser Taverne haben wir ständig unser Abendessen eingenommen, denn die Speisekarte war sehr umfangreich und alles schmeckte ausgezeichnet. Auch die Mitarbeiter Chef Lefteris, Thomas und Sakis waren sehr nett. 

    

   
                            
   

 

Am Montag unternahmen wir einen Ausflug mit noch einem Ehepaar und einem griechischen Führer zum Totenorakel – Nekromantion. Es ist das einzige Totenorakel in Griechenland. Marlis und die anderen Teilnehmer machten noch eine Wanderung am Fluss Acheron entlang. Diese Wanderung war für mich etwas zu schwierig. So habe ich die anderen gehen lassen, bin langsam zurück gelaufen und habe fotografiert und mir eine kleine Kapelle angesehen.

 

   
                        
                        
   

 

In einer Taverne in Gliki, die direkt am Fluss Acheron gelegen ist, haben wir zu Mittag gegessen. Die Taverne liegt unter großen Bäumen und es herrschen angenehme Temperaturen auch bei größter Hitze.

 

   
                            
   

 

Von Gliki ging die Fahrt weiter nach Ammoudia. In Ammoudia mündet der Fluss Acheron ins Meer. Nach ausgiebigen fotografieren fuhren wir wieder zurück nach Parga. Es war ein schöner Ausflug um die nähere Umgebung von Parga zu erkunden und wir bekamen von unserem Reiseleiter auch einiges erzählt.

 

   
                            
                           
   

 

Nach diesem Ausflug war am Dienstag erst einmal faulenzen am Strand angesagt, denn wir wollten ja auch etwas braun werden und Marie-Luise wollte vor allem die Wassertemperaturen des Ionischen Meeres testen und mit den Temperaturen der Ostsee vergleichen.

Am Nachmittag spazierten wir wieder durch Parga und wollten Kaffee trinken in der Taverne unterhalb der Burg von Parga. Es war ziemlich anstrengend bei der noch sehr warm scheinenden Sonne die Treppen hinauf zu steigen, aber für den Ausblick hat es sich gelohnt.

 

   
                            
                                  
   

 

Parga ist ein sehr schönes kleines Hafenstädtchen, wo man immer wieder interessante Fotomotive findet und aus anderen Perspektiven fotografieren kann.  

 

   
            

 

 

 
                           
                           
                           
                           
   

 

Von Mittwoch, den 25.05. bis Donnerstag, den 26.05.2005 buchten wir eine Zwei-Tages- Fahrt zu den Zagoria - Dörfern und zu den Meteora - Klöstern, denn das waren Ziele, die ich mir in diesem Urlaub unbedingt ansehen wollte.                                                      

Die Fahrt begann Mittwoch früh mit dem Bus und führte zuerst in südlicher Richtung bis in die Nähe von Kanali, dann ging die Fahrt weiter in nördlicher Richtung. In Filipiada stoppte der Bus für einen kurzen Halt und wir konnten eine schöne Kirche fotografieren und auch kurz besichtigen.

 

   
                             
   

 

Eine Kaffeepause fand an einer Raststätte in Chani Terovou statt. Dort gab es frischen selbstgebackenen Kuchen, der sehr gut schmeckte. Beim Kaffee trinken kam plötzlich ein großer Hirschhornkäfer angekrabbelt, den wir natürlich sofort fotografieren mussten.

 

   
                       
   

 

Dann ging die Fahrt weiter und führte durch Ioanina in nördlicher Richtung bis in das Zagoria - Dorf Monodendri. Dann machten wir einen Spaziergang vorbei an den aus Naturstein gebauten und auch mit Naturstein gedeckten Häusern bis zu einem kleinen Kloster, das am Eingang der tiefsten Schlucht der Welt liegt, der so genannten Vikos - Schlucht. Am Eingang steht ein Schild, dass die Vikos – Schlucht als tiefste Schlucht der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde.

 

   
                      
                      
                                
                       
                            
   

 

Nach dieser Besichtigung haben wir in einer kleinen Taverne Mittag gegessen. Zuerst saßen wir auf einer Terrasse der Taverne, mussten aber von dort ganz schnell flüchten, da ein heftiger Gewitterschauer einsetzte und uns nach innen vertrieb.

Danach ging die Fahrt mit dem Bus weiter vorbei an Metsovo in Richtung Kalambaka. Kurz hinter Metsovo begann es wieder zu regnen und als wir den Katara - Pass überquerten, konnte man wegen Regen und dicken Nebel kaum die Hand vor Augen sehen. Es war unheimlich, aber der Busfahrer brachte uns sicher nach Kalambaka, das wir gegen 19 Uhr erreichten. Wir übernachteten im Hotel Galaxy in Kalambaka. Leider fing es wieder an zu regnen als wir zum Abendessen gehen wollten. Also kauften wir uns einen Schirm und gingen in die nächste Taverne in der die meisten unserer Reisegruppe bereits saßen. Diese Taverne war ein Reinfall. Das Essen schmeckte nicht, war aus der Tiefkühltruhe und in der Mikrowelle aufgetaut. Wir waren eben von unserer Taverne Bacchos in Parga sehr verwöhnt.                         

Am nächsten Morgen startete die Fahrt zu den Meteora - Klöstern sehr zeitig , denn wie es sich zeigte, waren sehr viele Busse mit Urlaubern zur Besichtigung der Klöster unterwegs. Es sind ja auch phantastische Anblicke die riesigen Felsen mit den Klöstern in Schwindel erregender Höhe. Als erstes besuchten wir das Kloster „Megalo Meteora“.

 

   
   

 

       

           

        

        

 
     

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